Es besteht die allgemeine Auffassung, dass sich der EUR/GBP in letzter Zeit in einer Abwärtsspirale befand. Dies liegt zum Teil an den Problemen in Griechenland, Portugal und Spanien (und auch in Italien und Irland), aber auch an den Problemen, die das Vereinigte Königreich seit Ende letzten Jahres bis jetzt geplagt haben. Nach all den Problemen, mit denen die Bank of England und die Europäische Zentralbank in letzter Zeit zu kämpfen hatten, scheint es jedoch eine gewisse Bewegung zurück in Richtung des GBP zu geben.
Die erste Frage, die man sich stellen würde, ist: „Wie können die das machen? Wo sind die Banken? Warum sind die Zinsen nicht einfach so gesunken, wie sie es in den letzten Jahren getan haben?“ Das sind alles gute Fragen und beantwortbar.
Der Schlüsselfaktor ist, dass die Menschen in Großbritannien und der Eurozone größtenteils nicht vollständig verstehen, wie das System funktioniert. Für sie würde es bedeuten, dass es in der Eurozone überhaupt kein Wachstum geben würde, den Anstieg dieser speziellen Zinssätze zu stoppen. Das ist nicht der Fall. Die Eurozone als Ganzes hat eine eigene Zentralbank, deren Aufgabe es ist, die Inflation zu kontrollieren, was bedeutet, dass es keine festen Regeln für ihre Änderungsrate gibt. Tatsächlich gibt es keine festen Regeln, denn die Zentralbank der Eurozone könnte jederzeit einfach die Zinsen erhöhen, um die Märkte wieder abzukühlen.
Der wichtigste zu verstehende Punkt ist, dass die Eurozone als Ganzes keine einheitliche Währung hat. Vielmehr hat jedes Land einen einzigartigen offiziellen Kurs, mit dem es Handelsgeschäfte abschließt. Der Handel zwischen Ländern erfolgt in „Bonds“ oder „Cromissies“. So funktioniert zum Beispiel der Rentenmarkt. Ein Anleiheemittent kann eine Anleihe in einer Währung begeben und Anleger in dieser Währung die Anleihe aufkaufen lassen. Wenn der Emittent bereit ist, die Anleihen zu verkaufen, kann er dies in Form einer Zahlung in Form eines Pauschalbetrags tun, der dann vom Emittenten an die Anleger ausgeschüttet wird.
Ein Problem des Anleihenmarktes besteht darin, dass er nur mit Schulden einiger großer Player zu gesättigt wäre, und dies würde kleineren europäischen Ländern Probleme bereiten. Spanien, Irland, Italien und Portugal müssten beispielsweise mit Frankreich und Großbritannien um die gleiche Art von Geschäft konkurrieren, also weniger für die gleiche Art von Schulden bezahlen. Gleichzeitig würden die kleineren europäischen Länder verlieren, weil sie gezwungen wären, deutsche Anleihen zu höheren Zinsen zu kaufen. Es versteht sich also von selbst, dass die Eurozone selbst grundlegende Fehler aufweist. Lohnt es sich zu reparieren?
Die Eurozone als politische Union hat es bisher geschafft, die Krise zu überstehen, aber es ist eindeutig ein riesiges internes Problem. Es gibt viele Theorien darüber, warum dies geschieht, aber das Endergebnis ist, dass es etwas ist, das behoben werden muss. Die gemeinsame Vision ist, dass es warten kann, bis die Probleme mit der griechischen Verschuldung gelöst sind, bevor bedeutende Änderungen im Handelsumfeld vorgenommen werden können, aber dies wird in absehbarer Zeit eindeutig nicht passieren. Man kann mit Sicherheit sagen, dass ein neues Handelssystem entwickelt werden muss, um den Handel in Europa wieder zu ermöglichen.
Dies wird sicherlich einige sehr tiefgreifende Auswirkungen auf alle Nationen der Europäischen Union haben. Einige befürchten, dass die Europäer bei einer erneuten Öffnung der Märkte woanders hingehen würden, um Handelspartner zu finden, während andere der Meinung sind, dass dies eine gute Sache wäre, da dies der EU helfen würde, ihr verlorenes Handelsvertrauen wieder aufzubauen. Mit anderen Worten, es kann notwendig sein, dass die Europäer eine andere Währung bilden, um woanders hinzugehen. Dies ist eines der grundlegenden Probleme der Europäischen Union, die sie schnell lösen muss, sonst zerfällt sie in mehrere separate Nationen wie die USA und England in Europa.
Ein weiteres potenzielles Problem ergibt sich aus der Tatsache, dass ein Großteil des Handels derzeit elektronisch abgewickelt wird. Wenn die Europäer beschließen, wieder zum manuellen Handel zurückzukehren, könnte dies den elektronischen Handel auf der ganzen Welt zerstören. Das heißt, sie müssten es entweder selbst lernen oder zurück ans Reißbrett gehen und möglicherweise mit einigen ihrer ehemaligen Handelspartner fusionieren. Dies würde sicherlich zu erhöhten Kosten für die EU führen und sie möglicherweise zwingen, woanders hinzugehen, um ihre Produkte zu verkaufen.